Malteser Kreuz

Malteser - Familienausflug in die "Waldschenke"

Am 3. Juni 2006 unternahm eine Gruppe Wiener Altmitglieder des Malteser Hospitaldienstes Austria (MHDA) einen Pfingstausflug in den frühsommerlich verregneten Wienerwald zur neu eröffneten „Waldschenke Staar“ bei Mauerbach.

„Der Regen macht nix, ich hab´ a Lösung für Euch!“, strahlte die stets hilfsbereite Prinzipalin der „Waldschenke“, Hannerl Staar, den Ankommenden entgegen. „Ich hab´ Euch für die Hl. Messe das Obergeschoss unseres Stadls hergerichtet, da seid´s ungestört, nur riecht´s dort auch a wengerl nach unsere Grillhenderl...!“ Nichts schlimmeres soll einem zustoßen. Gesagt, getan. Die etwa 15 steilen Holzstufen waren durch das bewährte „Hoh-Ruck“-Verfahren der problemgestählten Altmitglieder des MHDA kein wirkliches Hindernis.


Gemütliches Grillhendl-Essen der Wiener Altmitglieder des MHDA in der Waldschenke in Mauerbach bei Wien.

„Gschupfte Henderl“ und bewegende Messe

Nach dem Eintreffen aller rund 40 Teilnehmer konnten wir mit der Hl. Messe beginnen. Zelebriert wurde diese vom MHDA-Altmitglied und nunmehrigen Pfarrer von St. Joseph zu Baden, Mag. Stephan Turnovszky. In seiner Predigt lenkte er die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf wichtige Augenblicke, die wir auch im Alltag nicht außer acht lassen sollten: Das Gebet und die Dankbarkeit. Dankbarkeit war auch gegenüber der Familie Staar angebracht, die den Altmitgliedern des MHDA und Ihren Betreuten mit der Abrechung sehr entgegen gekommen war.

Traditionsbewusste „Waldschenke“ in Mauerbach bei Wien

Auf großen Holztischen in der großen und gemütlich eingerichteten Wirtstube des Stadls dufteten nach der Hl. Messe am Holzkohlengrill goldgelb gebratene Hendln, für die die „Waldschenke“ schon seit Jahrzehnten berühmt ist: Seit dem 17. Jahrhundert Köhler und Holzhackerhaus. Seit 1843 im Besitz der Bauernfamilie Staar. 1967 von Raimund und Johanna Staar zur Waldschenke als Grillhendlstation um- und ausgebaut. Dieser traditionsreichen Chronik ist noch hinzuzufügen, dass der älteste Teil der „Waldschenke“ im April 2005 durch einen nächtlichen Schwelbrand fast zerstört worden ist. Die Familie aber kämpfte und baute das Bauernhaus wieder auf.

Gute Stimmung trotz schlechten Wetters

Nach dem Mittagessen, der noch eine köstliche Nachspeise mit Kaffee folgte, musste wegen des Schlechtwetters die kleine Wanderung in den benachbarten Wienerwald ersatzlos entfallen. Eine Wiederholung im Frühjahr 2007 mit vorbestelltem Schönwetter wurde bei der Verabschiedung dringend eingefordert.

  •   Georg Reichlin-Meldegg

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Letztes Update dieser Seite: Donnerstag, 12. Oktober 2006 um 0:52:01 Uhr
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