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7. Wildwassercamp auf der Salza bei Mariazell
Das größte Malteser Wildwassercamp mit 8 Booten und über 25 Teilnehmern in den Wildalpen fand bei strahlender Sommersonne statt.
Aufgrund des positiven Feedback unserer Teilnehmer am letzten Malteser Wildwasser-Camp und der besorgten Anrufe der einheimischen Beteiligten: “Ob die Malteser auch ja wieder kommen würden“, fiel der Entschluß heuer wieder diese Veranstaltung durchzuführen eigentlich nicht schwer.
Durch die Mithilfe aller Malteser, besonders auch der Wildwasserschule Liquid-Lifestyle und mit der schon diesbezüglichen Routine, stand dem Erfolg des Camps nichts mehr im Weg.
Gemeinschaftssinn in Neopren
Das Wochenende vom 27. bis 30. Juli 2006 bot zum Glück die letzten schönen Tage vor dem fast verregneten Rest des Sommers.

Baden in der Salza bei Mariazell.
Am ersten Tag bestiegen die meisten von uns, geschützt mit Helmen, sicheren Schwimmwesten und wärmenden Neopren-anzügen, die bereits für unsere Gäste vorbereiteten Schlauch-Kanadier-Boote. Zwar waren unsere Neulinge anfänglich etwas unsicher doch als wir die ersten heikleren Stellen des Flusses gemeistert hatten, war es mit der Angst vor dieser unbekannten Situation vorbei. Die Wellen konnten nicht hoch genug sein!
Auf den ruhigeren Flußabschnitten wurden dann ausgelassen die „Gegner“ mit Wasser bespritzt oder gegenseitige Enterversuche unternommen. Die Sonne brannte auf uns nieder, alle waren froh manchmal eine Pause einlegen zu können.
Mit Enthusiasmus in die brodelnde Strömung
Während wir uns zu Mittag alle mit Sonnenöl einrieben, bereiteten unsere Wildwasser-Guides bereits die Grillkoteletts mit den Glutkartoffel vor. Danach sprangen viele Teilnehmer in das türkisklare kühle Wasser. Unsere Betreuten jubelten, als sie von uns gebadet wurden. “Es war ein Mords Spaß.“ So der einhellige Tenor. Gestärkt und gekühlt begaben wir uns wieder auf die Strecke und bezwangen die Strömung.
Eine wichtige Erfahrung, die wir bei dieser, für viele unbekannten Sportart sammeln durften, war der notwendige Gruppenzusammenhalt und Teamgeist. Dadurch wurde dieser Dienst auch zu einem großen menschlichen Erlebniß.
Durch eine traumhaft schöne Landschaft auf blauem Wasser zu gleiten und mit lauter vergnügten und glücklichen Mitmenschen diese Freude zu teilen, ist immer wieder ein ergreifender und nachhaltiger Eindruck. Am Abend gut zu essen, sich das Erlebte erzählen zu können und sich bereits für den nächsten Tag mit unserem Einsatz am Wasser zu beschäftigen machte allen Teilnehmern viel Freude.
Musik und Tanz am Palfauer Musikfest
Besonders heiter ging es am nächsten Abend beim Tanz am Palfauer Musikfest zu. Mit großem „Hallo“ wurden wir von der örtlichen Bevölkerung empfangen und aus lauter Begeisterung was wir Malteser in Ihrer Gemeinde mit unseren „Herrn Kranken“ alles anstellen können, wurden wir von den Veranstaltern auf das gesamte Essen eingeladen. Ein bisschen war wohl auch unsere adrette Uniform daran Schuld !
Wir tanzten mit unseren „Rollis“ zur beschwingten Livemusik von „Steirer-Klang“. Alle Gäste im großen Festzelt feuerten uns mit viel Applaus an.
Den Wettbewerb, den tags darauf unsere Wildwasserschule Liquid Lifestyle
mit viel Liebe vorbereitet hatte, verlangte uns „Sportlern“ alles ab. Geschicklichkeit und Schnelligkeit waren gefragt und es gab zum Schluß natürlich nur Gewinner. Beeindruckend war auch die, in großer Dankbarkeit gefeierte, abschließende Hl. Messe.
Der Große Dank gilt überdies unseren großzügigen Sponsoren, ohne die wir das Budget für diesen Einsatz, von fast 5000 Euro nicht finanzieren hätten können:
Wildwasserschule Liquid -Lifestyle, Wolfgang Winkler, Musikschule, Gemeinde, und Feuerwehr von Palfau in der Steiermark, Prokurator Norbert Salburg-Falkenstein, Bereichsleiter Wien, Erik Bolldorf, Bereichsleiter Salzburg, Stefan Jordis, Hausverwaltung Ludmilla Bubna-Litic, und der Pension Rosa Formann.

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